Schals & Textilien



passays einzigartige Wildseiden- und Baumwollschals faszinieren durch schillernde handgewebte Eleganz. Man kann sich die wunderschönen Schals nicht nur um den Hals oder Schulter legen, sondern auch Tische, Kommoden, Schranktüren und Wände damit drapieren. Es gibt sie uni mit Naturfarben gefärbt, nur mit Muster an beiden Enden, z. T. mit unterschiedlichen Mustern an beiden Enden, verschiedene Streifenvariationen mit filigranen Mustern oder Rautenmuster übersetzt aus dem laotischen 'Diamanten', die in sich noch einmal gemustert sind.






Alle Muster sind von Hand in Lein- oder Köperbindung gewebt und nicht aufgedruckt! Das ist der wichtigste Unterschied zu den hiesigen herkömmlichen Schals und Tüchern.

Auf den ersten Blick erscheinen die Motive oft modern und abstrakt. Jedoch beinhalten laotische Motive Jahrhunderte alte Symbole, z. B. tantrische Diamanten, die Schutz vor bösen Geistern bieten sollen. Inspirieren lassen sich die Weberinnen von der Natur: Wolken, Wasserläufe, Blitze, Bäume, Blumen, Blätter, Tiere (z.B. Fischgrätenmuster, Vögel), Tempel und mythische Figuren, z.B. die Naga, eine mythische Wasserschlange mit magischen Kräften. Die Naga findet man in allen Designs von Architektur bis Textilien. Auch den königlichen langnasigen Löwen. Die Tierkreiszeichen spielen ebenso eine wichtige Rolle und viele mehr. Alle Motive haben eine positive oder schützende Bedeutung. An einem Stück kann von ein paar Tagen bis zu Monaten gewebt werden! Alte Muster werden weitergegeben, wiederbelebt, neue moderne kommen hinzu.


Außerdem gibt es tolle Borten – auch zu Schärpen verarbeitet – oder uni farbene handgesponnene Wildseidenstoffe in verschiedenen Längen und Größen oder Seidenstoffteile mit Blumenmuster im Ikatverfahren u.v.m.


Herstellung der Seiden- und Baumwollschals

Das Seidenspinnen- und weben gehört noch heute zum Alltag in Laos. Alte Muster werden weitergegeben, wiederbelebt und neue moderne kommen hinzu. Früher wurden Träume in die Schals oder auch Sin Lao, den traditionellen laotischen Rock, gewebt. Der Sin Lao ist das, was der Sari für die Inderinnen ist. Beides wird noch heute getragen. Wobei die Nationaltrachten, wie auch bei uns, mittlerweile langsam den Weg von der Alltags- zur Festtagskleidung nehmen. Die Schals werden von Frauen wie auch von Männern getragen, wenn sie in den Tempel gehen, zu Zeremonien, Feiern und offiziellen Anlässen. Die Muster und Farben sagen normalerweise etwas über Herkunft, Familienstand und Alter aus.






Die Muster entspringen aus der Inspiration der Natur: Wolken, Wasserläufe, Blitze, Bäume, Blumen, Blätter, Tiere (z.B. Fischgrätenmuster, Vögel), Tempel und mythische Figuren, zB. Naga, die wichtigste Figur im Entstehungsepos des Buddhismus. Sie ist eine mythische Wasserschlange mit magischen Kräften. Die Naga findet man in allen Designs von Architektur bis Textilien. Auch die Tierkreiszeichen spielen eine wichtige Rolle.


Viele Frauen und Mädchen können Seide spinnen und weben. Obwohl Laos seit 100 Jahren Kontakt mit der industriellen Welt hat, gehört der Webstuhl im Haus zu den wesentlichen Ausstattungsgegenständen, um traditionelle Kleidungsstücke per Hand herzustellen. 1-2 Webstühle stehen unter vielen Stelzenhäusern in Laos woran ca. 1 Stunde am Tag gewebt wird, wenn es die Haus- und Feldarbeit zulässt. In der Regenzeit wird nicht gewebt.






Normalerweise übernehmen Männer das Färben. Sehr aufwendig ist das Färben mit Naturfarben. Nicht zu jeder Jahreszeit und durch schwierige örtliche Zugänglichkeit in Laos sind nicht alle Farben verfügbar. Auch ist es schwierig bei der nächsten Färbung den gleichen Ton zu erhalten. Chemische Farben erfreuen sich in Laos mittlerweile großer Beliebtheit, da sie einfacher zu beschaffen sind und eine größere Farbbrillanz haben. Die einzigen Naturfarben, die auch heute noch weit verbreitet sind, sind blau und schwarz aus Indigoblättern und rot aus 'Lac'. Andere Naturfarben, die aus Blättern und Wurzeln gewonnen werden, können den Preis einer Textilie erheblich erhöhen. Natürlich ist jedes Stück per Hand gefärbt. So kommt es, dass keine zwei Stücke exakt die gleiche Farbe haben.