Accessoires



Die Accessoires eignen sich sowohl als Raumdekoration oder Körperschmuck. Es gibt ausgefallenen Schmuck, Haarspangen, Silbergürtel, Schärpen aus handgewebten Borten, lackierte Bambusdöschen, die früher zur Tabakaufbewahrung genutzt wurden, geschnitzte Holzhänger, Quasten, Kissenbezüge, Bettüberwürfe, und vieles mehr.






Viel Silberschmiedearbeit kommt aus Luang Prabang, der ehemaligen Königsstadt im Norden von Laos, nun UNESCO Weltkulturerbe. Sie wurden vorwiegend für religiöse Zwecke mit hoher Kunstfertigkeit hergestellt: Opferschalen, Schüsseln und Tabletts.


Aufbewahrungsgefäße für Utensilien zum Betelkauen, dem ältere Frauen nachgehen sowie Utensilien zum Rauchen, dem eher Männer nachgehen.

Hervorzuheben sind Silbergürtel (auch Imitate), die Frauen zum befestigen ihres traditionellen laotischen Rocks, dem Sin Lao, tragen. Außerdem gibt es viele Bergvölker, die schmieden. Vorwiegend Kopfschmuck, Ketten, Armbänder und Ohrgehänge. Dabei schmücken diese Dinge nicht nur die Trägerin sondern sind gleichzeitig Rücklagen für schlechte Zeiten. Tieflandlaotinnen träumen von einem Goldgürtel mit rund 100g Gewicht und Berglaotinnen von Halsschmuck aus Silber, der bis zu 12 kg auf die Waage bringen kann.




Holzschnitzerei ist ebenso eine jahrhundertealte Tradition, die man vorwiegend in Luang Prabang, an Tempeln und Pagoden findet. Die Motive entspringen dem weltlichen Leben, Blumenbilder, Ranken und Themen aus der buddhistischen oder indischen Mythologie Ursprünglich kommen auch die handgeschnitzten Holzhänger aus Luang Prabang. Diese werden hergestellt, um Schals, wenn man sie gerade nicht trägt, daran aufzuhängen, bzw. um den Raum zu verschönern.




Die Motive sind entweder Lotusblüten, Nagas – die heilige Schlange im Buddhismus – und andere buddhistische Motive.